Fachinformation

COPD und die Spirovitalisierung

Wer mit COPD lebt, kennt das Gefühl: Jeder Atemzug zählt, und oft bleibt nur die Aussicht auf noch mehr Medikamente. Diese Seite erzählt, was eine erste Studie zur Spirovitalisierung zeigt und was Menschen in der Praxis davon berichten.

Diese Seite basiert auf dem Kompendium der Akademie für Gesundheit, Sport und Prävention e.V., Auf dem Berge 1a, 14548 Schwielowsee (1. Auflage 2014).

Was Studien zeigen. Was Menschen erleben. Ehrlich erzählt.

Älterer Mann sitzt entspannt im Sessel und atmet über eine Nasenbrille an einem AIRNERGY Avantgarde „cristal“

Damit Sie wissen, woran Sie sind

Studienergebnis

Zahlen aus einer ersten, Studie – die Teilnehmerzahl nennen wir immer dazu.

Erfahrungsbericht

Was Menschen in der Praxis erlebt haben – persönliche Einblicke aus dem Alltag.

Erklärmodell

So erklärt der Herausgeber den Zusammenhang.

Was ist COPD

COPD: eine fortschreitende Lungenerkrankung

COPD macht sich zuerst leise bemerkbar: etwas mehr Husten, etwas weniger Luft. Mit der Zeit wird daraus oft spürbar weniger Energie im Alltag – und eine Erkrankung, die ohne Behandlung weiter fortschreitet.

Mögliche Ursachen

  • Jahrelanges Rauchen und damit einhergehende Schädigung des Lungengewebes
  • Passivrauchen
  • Langer Aufenthalt in umweltbelasteter Umgebung
  • Asthma, auch durch Allergien bedingt
  • Atemwegsinfektionen in der Kindheit

Schweregrade im Überblick

Schweregrad FEV1 (Soll 100 %) FEV1/FVC Beschwerden
I (leicht) ≥ 80 % < 70 % mit/ohne chronische Symptomatik (Husten, Auswurf)
II (mittel) 50 – 80 % < 70 % mit/ohne chronischen Symptomen, Exazerbationen möglich
III (schwer) 30 – 50 % < 70 % Exazerbationen können lebensbedrohlich sein
IV (sehr schwer) < 30 % bzw. < 50 % mit Insuffizienz < 70 % Lebensqualität merklich beeinträchtigt

Einteilung nach dem im COPD-Kompendium verwendeten Schema. Die Herzfrequenzvariabilität (HRV) gilt dort als zusätzliches Maß dafür, wie gut sich das vegetative Nervensystem noch selbst reguliert.

Das Wirkmodell

Die übergeordnete Steuerzentrale: das vegetative Nervensystem

Ein Gedanke zieht sich durch das Kompendium: Im Körper gibt es eine Art Schaltzentrale, das vegetative Nervensystem, das über Sympathikus und Parasympathikus viele Organe mitsteuert – auch die Lunge. Hält die Anspannung (Sympathikus) zu lange an, etwa durch Dauerstress, soll sich das auf die Alveolen (Lungenbläschen) auswirken. Erholung (Parasympathikus) wirkt dem entgegen.

Hier setzt die Spirovitalisierung an: Sie kombiniert drei Verfahren, die gemeinsam das vegetative Nervensystem wieder ins Gleichgewicht bringen sollen.

So erklärt der Herausgeber den Zusammenhang.

  • Inhalationstherapie Relaxationsenergie des Singulett-Sauerstoffs
  • Farbtherapie Signalfarben zur Unterstützung des Wohlbefindens
  • Aromatherapie Naturreine ätherische Öle, individuell ausgewählt

Studien und Wirksamkeitsnachweise

Was die COPD-Pilotstudien zeigen

Zwei Studien – beide geben einen ersten Hinweis auf die Wirkung der Spirovitalisierung.

COPD-Pilotstudie

Lungenfunktion (FEV1) unter Sauerstoff-Energie-Therapie

n = 12 Teilnehmende je Gruppe
49–67 Altersspanne in Jahren
6 Monate Anwendungsdauer, 2×20 Min./Tag

Eine placebokontrollierte Pilotstudie von Dr. Michael Kueon. Gemessen wurde die Lungenfunktion (FEV1) per Spirometrie, vor und nach der Anwendung. Bei den meisten Teilnehmenden mit Sauerstoff-Energie-Therapie stieg der FEV1-Wert; in der Placebogruppe blieb er dem Kompendium zufolge weitgehend gleich.

Eine erste Studie mit 12 Teilnehmenden pro Gruppe. Genaue Werte finden Sie im Original-Kompendium, Seite 14.

HRV-Nachweis

Vegetatives Nervensystem unter Langzeitanwendung

-21,8 % Stressindex (Sympathikus)
+27,1 % RMSSD (Parasympathikus)
+16,7 % Gesamtenergie (TP)

Eine HRV-Analyse (Herzfrequenzvariabilität), vor der Anwendung und nach rund 20 Monaten regelmäßiger Nutzung. Das Kompendium weist die Veränderungen als statistisch signifikant aus (p < 0,0001).

Diese Studie stammt aus dem Umfeld des Herstellers.

Resümees aus der Praxis

Berichtete COPD-Verläufe aus der Praxis

Die folgenden neun Geschichten stammen aus der Praxis – anonymisiert, ohne Namen. Sie erzählen, wie einzelne Menschen die Behandlung erlebt haben: persönliche Eindrücke aus dem Alltag.

Quelle: COPD-Kompendium, herausgegeben von der Akademie für Gesundheit, Sport und Prävention e.V., 1. Auflage 2014.

01

COPD mit Lungenemphysem, sauerstoffpflichtig

Berichtete deutliche Besserung des Befindens und eine höhere Sauerstoffsättigung; Treppensteigen war wieder länger am Stück möglich.

02

Infekt-exazerbierte COPD mit Lungenemphysem

Berichtete bessere Sauerstoffsättigung und freiere Atmung.

03

COPD mit Lungenemphysem, langjährige Kurzatmigkeit

Berichtete rasche Besserung des Befindens, freiere Atmung, mehr Energie und besseren Schlaf.

04

COPD seit ca. 12 Jahren

Berichtete mehr Energie und im Beobachtungszeitraum keine weiteren Exazerbationen.

05

COPD seit ca. 5 Jahren, in fachärztlicher Behandlung

Berichtete im Alltag kontinuierlich steigende Sauerstoffsättigung und mehr Leistungsfähigkeit.

06

COPD seit ca. 5 Jahren

Berichtete Verbesserung des psychischen Befindens und Leistungsvermögens.

07

COPD, ca. 59 Jahre

Berichtete zu Beginn eine kurzzeitige Verschlechterung, danach Besserung des Befindens.

08

COPD, ca. 78 Jahre, starker Raucher

Berichtete einen Anstieg des Peak-Flow-Werts sowie bessere Mobilität und psychische Leistungsfähigkeit.

09

COPD, ca. 65 Jahre, starker Raucher

Berichtete einen Anstieg des Peak-Flow-Werts sowie mehr Energie, Appetit und Lebensqualität.

Realistische Erwartungen

Was Sie erwarten können – und was nicht

Veränderungen brauchen Zeit: Das Kompendium beschreibt sie meist nach ein bis sechs Monaten regelmäßiger Anwendung, selten sofort. Die Therapie versteht sich als Ergänzung, nicht als Ersatz für Ihre bestehende Behandlung – Änderungen an Medikamenten besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt.

Nach der ersten Anwendung können vorübergehende Reaktionen auftreten, etwa Müdigkeit oder Hautveränderungen – das Kompendium deutet sie als Anpassungsreaktion des Körpers. Fühlen sich die Reaktionen zu stark an, hilft meist eine geringere Dosierung; im Zweifel sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Therapeuten.

Seit Beginn der Anwendung, über mehr als 20 Jahre, sind dem Herausgeber zufolge keine ernsthaften Nebenwirkungen bekannt geworden.

Transparenz

Herausgeber und Quellen

Dieses Kompendium wird herausgegeben von der Akademie für Gesundheit, Sport und Prävention e.V., Auf dem Berge 1a, 14548 Schwielowsee (1. Auflage 2014).

Alle Studienergebnisse und Fallberichte auf dieser Seite stammen aus diesem Kompendium. Herausgeber und Autoren weisen selbst darauf hin, dass sie trotz sorgfältiger Zusammenstellung keine juristische Verantwortung für einzelne Angaben übernehmen können.

Diese Seite wurde zuletzt am 9. Oktober 2026 aktualisiert.

Literaturverzeichnis

  • Kueon, M.: „Active Air“ Inhalation Therapy: Autonomic Regulation Mechanisms with Use of Heart Rate Variability Analysis. Explore Magazine, Volume 16, Number 2, 2007.
  • Jung, K.: Energisierung der Atemluft – auch bei COPD?! Das Fachmagazin für Komplementär-Medizin, Nr. 01/2009.
  • Kunsch, K.: Der Mensch in Zahlen: Eine Datensammlung in über 20.000 Einzelwerten. Spektrum Akademischer Verlag, 2006.
  • Dehlinger, R.: Die Sauerstoff-Energie-Therapie (SET). Die Naturheilkunde – Sonderdruck aus Ausgabe 4/2010.